Ein Sandkasten im eigenen Garten übt eine ganz spezielle Anziehungskraft auf Kinder aus. Die meisten wollen ihn sofort aufsuchen um darin zu spielen, zu buddeln oder zu bauen. Dabei kann ein Sandkasten ein Kind über einen längeren Zeitraum hinweg begleiten, der mehrere Jahre beinhaltet.
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Welche Tiefe und Höhe sollte man beim Sand im Sandkasten wählen?
Der Standort
Wer sich einen Sandkasten aufstellen möchte, sollte sich zunächst überlegen wo dieser denn letztendlich stehen sollte. Denn hierbei ist vor allem bei der Tiefe zu berücksichtigen, dass unterhalb des Sandes keinerlei Rohrleitungen verlaufen sollten. Bei der Höhe muss man darauf achten, dass die Kinder gerne nach allem greifen werden, was sich in unmittelbarer Nähe befinden wird. Deshalb sollte der Sandkasten niemals in der Nähe von Hecken, Sträuchern oder Holzstapeln aufgebaut werden.
Die Höhe und Tiefe
Möchte man sich einen Sandkasten kaufen, muss man bemerken, dass die mögliche Auswahl hier riesig ist. Für Kleinkinder kann man zunächst auch einfach eine Sandmuschel kaufen, denn diese buddeln in der Regel noch keine tiefen Löcher sondern befassen sich nur mit dem Sand an der Oberfläche. Sollten die Kinder größer werden, ist auch eine andere Art von Sandkasten erforderlich. Wer sich einen Doppelkauf ersparen möchte, sollte deshalb darüber nachdenken, direkt einen festen Sandkasten zu installieren, der am selben Standort über mehrere Jahre hinweg genutzt werden kann um den Kindern Spielspaß zu bereiten.
Am besten ist ein ebenerdiger Garten indem man einen Aushub vornehmen kann, um den Platz für den Sandkasten zu schaffen. Der Aushub sollte dabei eine Mindesttiefe von 15 cm aufweisen, damit die Kinder auch wirklich in dem Sandkasten buddeln können. Wichtig ist, dass man hier vor dem Aufstellen des Sandkastens auch ein Unkrautvlies anbringt, damit Unkraut nicht von unten in den Sandkasten gelangen wird. Gleichzeitig kann das einige Arten von Ungeziefer fern halten.
Der richtige Sand
Nach dem Ausheben und möglichen Befestigungen des Sandkastens beginnt man mit der Befüllung durch den Sand. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass man auch wirklich Spielsand kauft und nicht einfach nur Bausand in die Sandkiste füllt. Denn nur der Spielsand erfüllt die strengen Anforderungen, die regelmäßig durch den TÜV überprüft werden. Das lässt sich dann auch auf der Tüte anhand des Prüfsiegels klar erkennen. Dieser Sand ist frei von Schadstoffen und es sind darin auch keine kleineren Steine zu finden, welche eine Verletzungsgefahr für die Kinder darstellen würden.
Spielzeug
Natürlich gehört zu einem Sandkasten auch Spielzeug, damit man den Sand phantasievoll nutzen kann. Oftmals kann man zu Beginn ein Spielzeugset kaufen, das für kleinere Kinder auch ausreichend ist.
Der Sandkastenschutz
Wenn die Kinder nicht im Sandkasten spielen, sollte man diesen immer mit einem Schutz oder einer Abdeckung versehen um ihn vor Laub oder Tieren zu schützen. Um Schimmelbildung vorzubeugen muss die Abdeckung regelmäßig abgenommen werden, damit eine Luftzirkulation erfolgen kann.
Sandmenge im Sandkasten
Die Menge an Sand die erforderlich ist um einen Sandkasten zu befüllen ist davon abhängig wie groß und tief man seinen Sandkasten denn bauen möchte. Oftmals erhält man diesbezüglich auch Angaben von Seiten der Hersteller, wenn man einen Sandkasten kauft.